Kassel, Eisenach, Papenburg, Winsen (Luhe)
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Hierzu gehören Histologie, Zytologie und Schnellschnittdiagnostik. Ergänzt wird unser Angebot durch spezialisierte Untersuchungen in der Immunhistochemie und Molekularpathologie.
Zudem umfasst unser Angebot auch die Obduktionsdiagnostik.
Die Aufarbeitung der Gewebeproben erfolgt in unserem Institut mit standardisierten Verfahren und modernen Technologien, die alle gängigen histologischen und immunhistologischen Färbeverfahren umfassen, einschließlich der Molekularpathologie.
Durch die Praxispartner und angestellten Ärzte/Innen der Pathologie Nordhessen werden alle diagnostischen Gebiete der Pathologie abgedeckt.
Die Zytologie ist ein diagnostisches Verfahren der Pathologie zur mikroskopischen Beurteilung einzelner Zellen aus Körperflüssigkeiten, Abstrichen und Punktaten. Unser Institut bietet ein breites Spektrum zytologischer Untersuchungen zur Früherkennung, Differentialdiagnostik und Therapiekontrolle. Dazu zählen die Ergusszytologie zur Beurteilung von Pleura-, Perikard- und Aszitesflüssigkeiten, Abstriche und Aspirationszytologien aus auffälligen Herdbefunden, die gynäkologische Exfoliativzytologie zur Vorsorgediagnostik sowie moderne Aufbereitungsmethoden wie ThinPrep für eine standardisierte, qualitativ hochwertige Präparateherstellung. Immunzytochemische Verfahren erlauben weiterführende diagnostische Einordnungen. Zytologische Materialien können auch molekularpathologisch untersucht werden.
Oftmals muss bereits während der Operation ermittelt werden, welche Zell- und/oder Strukturveränderungen in der Gewebeprobe zu finden sind.
Daneben wird festgestellt, ob der krankhafte Prozess (z.B. ein Tumor) komplett herausoperiert worden ist. Diese wichtigen Informationen erhält der Operateur noch während der Operation nach Untersuchung der Gewebeproben durch den Pathologen durch die Schnellschnittdiagnostik. Der vom Pathologen erhobene Befund entscheidet über das weitere Vorgehen, ob also die Operation beendet oder erweitert wird.
Für die Untersuchung intraoperativ entnommener Proben werden Gefriermikrotome verwendet. Innerhalb von ca. 20 Minuten kann so bereits während der Operation eine Art- und Dignitätsdiagnose erfolgen.
Papenburg: Labor: 04961 / 91 13 14 | Sekretariat: 04961 / 91 13 0 | Zeiten: Mo - Fr, 08:00 - 13:30 Uhr
Winsen (Luhe): Telefon: 04171 / 54670 0 | Zeiten: Mo - Fr, 08:00 - 15:00 Uhr
Kassel: Telefon: 0561 / 500 42 123 | Zeiten: Mo - Fr, 08:00 - 15:00 Uhr
Eisenach: Telefon: 03691 / 88 27 60 | Zeiten: Mo - Fr, 08:00 - 15:00 Uhr
Die Molekularpathologie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Tumordiagnostik. Mit Hilfe molekularbiologischer Methoden wie Next Generation Sequenzierung (NGS), Digital PCR (dPCR), quantitative real time PCR (qPCR) oder Fluoreszenz-in situ-Hybridisierung (FISH) werden genetische Veränderung in Tumoren präzise erkannt.
Unser Institut nutzt diese Verfahren , um ein breites Spektrum therapierrelevanter Genmutationen von soliden Tumoren zu untersuchen. So können genetisch informierte Krebsdiagnosen gestellt und zielgerichtete Therapien individuell und optimal eingesetzt werden. Die Untersuchungen erfolgen zumeist an Tumorgewebe wie Biopsien oder Operationspräparaten; auch archivierte Gewebeproben (ggf. auch aus anderen Pathologie-Instituten) können Verwendung finden. Eine wachsende Zahl an molekularen Biomarkern kann auch an zirkulierender Tumor-DNA aus Blutproben (liquid biopsies) bestimmt werden.
Wie bieten modernste Biomarkeranalysen zur individualisierten Tumortherapie an. Unsere Diagnostik orientiert sich stets an der aktuellen Zulassung und ermöglicht so eine präzise, personalisierte Behandlung nach dem neusten Stand der Wissenschaft. Für viele immunhistochemische Biomarker bieten wir den in klinischen Studien verwendeten Antikörper auf Basis eines CE/IVD-zertifizierten Assays an. Darüber hinaus bieten wir ein umfangreiches Spektrum diagnostischer immunhistochemischer Färbungen, die es erlauben Gewebeveränderungen präzise zu charakterisieren.
Lunge: u.a ALK, ROS1, EGFR, KRAS, BRAF, HER2, NTRK1-3, NRG1, KEAP1, STK11
Gynäkologische Tumoren: u.a. POLE, TP53, MSI
Mammakarzinom: u.a. AKT1/PTEN/PIK3CA, ESR1, MSI, NTRK1-3, HER2-Mutationen
Melanome: KIT, BRAF, NRAS
Ovarialkarzinom: BRCA1 und BRCA2
Prostatakarzinom: BRCA1 und BRCA2, ERG-TMPRSS2
Kolorektale Karzinome: KRAS, NRAS, BRFA, MSI, NTRK1 und weitere Genfusionen
Gallengangskarzinome: FGFR2, MSI. IDH1, IDH2, KRAS, BRAF
Urothelkarzinome: FGFR3 (Mutation und Genfusion)
GIST: KIT, PDGFRA,
Systemische Mastozytose: KIT-D816V
Lymphome und hämatologische Neoplasien: MYC, bcl2, bcl6, bcr-abl, JAK2
Wir fungieren als offizielles Referenzzentrum für Deutschland und Österreich. Unter der Leitung von Dr. med. Saskia Ting liegt unser wissenschaftlicher und diagnostischer Schwerpunkt auf der Erforschung und Diagnostik kindlicher intraokularer Neoplasien.
Die Länderübergreifende Berufsausübungsgemeinschaft Kassel, Eisenach, Papenburg ist für den Standort Institut für Pathologie Nordhessen in Kassel gemäß DIN EN ISO/IEC 17020:2012 akkreditiert. Wir arbeiten nach einem extern akkreditierten Qualitätsmanagement-System, um höchste Standards in der Diagnostik zu gewährleisten. Regelmäßige externe Überprüfungen und eine offene Teamkultur sichern eine kontinuierliche Verbesserung der patientenorientierten Qualität.
Am Standort Kassel sind folgende Leistungen akkreditiert: die Histologie und die extragenitale Zytologie.
Wir nehmen regelmäßig an externen Ringversuchen teil und fungieren als Lead-/Panelinstitut bei der Durchführung deutscher und europaweiter Ringversuche (QUIP, UKNeqas).
Patientenorientierte Qualität lebt vom Austausch. Haben Sie Anregungen, Kritik oder benötigen Sie einen Korrekturbefund? Unser Qualitätsmanagement kümmert sich persönlich um eine schnelle Analyse und transparente Rückmeldung.
Im Anschluss erfolgt eine aktive Rückmeldung an den Beschwerdeführer, z.B. auf dem Wege eines Korrekturbefundes.
Begleitet wird dieser Prozess durch unser Qualitätsmanagement, welches regelmäßig statistische Auswertungen erzeugt und an die Laborverantwortlichen übermittelt.
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